Wenn dein PC nach dem Einschalten erst einmal minutenlang vor sich hin arbeitet, liegt das selten am Alter des Geräts. Meist starten schlicht zu viele Programme automatisch mit – Updater, Chat-Tools, Cloud-Dienste. Die gute Nachricht: Du musst nichts deinstallieren. Ein paar Klicks genügen.
Den Autostart öffnen
Drücke Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen. Wechsle oben auf den Reiter Autostart (in Windows 11 heißt er „Autostart-Apps“). Dort siehst du jede App, die beim Hochfahren mitstartet – inklusive einer Bewertung, wie stark sie den Start bremst.
Was du bedenkenlos abschalten kannst
- Chat- und Meeting-Tools wie Teams, Skype oder Discord – die brauchst du nur, wenn du sie öffnest.
- Updater von Programmen, die du selten nutzt (z. B. Adobe, Java, Druckersoftware).
- Hersteller-Hilfsprogramme, die beim Kauf vorinstalliert waren.
Rechtsklick auf den Eintrag, dann Deaktivieren. Nichts wird gelöscht – die App startet nur nicht mehr automatisch.
Finger weg von diesen Einträgen
Lass alles stehen, dessen Name du nicht einordnen kannst und das von Microsoft, deinem Grafikkarten-Hersteller oder deiner Sicherheitssoftware stammt. Im Zweifel: den Namen kurz online nachschlagen, bevor du deaktivierst.
Kurz gesagt
Deaktiviere gezielt, was du nur gelegentlich brauchst. Nach einem Neustart merkst du den Unterschied sofort – ganz ohne Risiko.